ARCHITEKTUR – AKTIVISMUS

Architektur-Aktivismus auf der Games.Fights.Encounters Ausstellung im März 2020 am Oncurating Project Space in Zürich

Während des Ausstellungs- und Vermittlungsprojekts „Games.Fights.Encounters“ haben wir vier Instrumente einsetzen, um Massnahmen zu ergreifen: Unser erstes Werkzeug war, die Wand des „Architektur-Aktivismus“, sie sollte die BesucherInnen einladen, ihre Gedanken über die Flüchtlingsunterkünfte in Zürich und der restlichen Schweiz zu reflektieren und nach Möglichkeit auch mit dem Publikum zu teilen. Die Wand sollte alle dazu befähigen, mehr über die aktuelle politische Situation in der Schweiz und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft zu denken und auszusprechen. Zudem konnte man sich mit dem „Aktivismus-Ordner“ und den Broschüren in die Thematik vertiefen.

Auf dieser Wand wurde die aktuelle Thematik der „Bundesasylzentren“ aufgegriffen: Wo und wie sind die Unterkünfte gelegen? Wie sieht die Umgebung aus, in der diese Menschen leben werden? Welche Rechte hat ein Mensch mit Asylstatus in der Schweiz? Wie sieht der Umgang unserer Gesellschaft mit dieser Thematik aus, wie wichtig ist er uns? Was passiert hinter den Mauern und Zäunen? Und was denken diese Menschen über unsere Gesellschaft?

Unser zweites Instrument war ein Spaziergang, bei dem wir eine ehemalige und aktuelle Flüchtlingsunterkünfte in Zürich besuchen haben. Im Anschluss an den Rundgang haben wir mit den Besuchern und unseren eingeladenen Gästen eine Diskussion über die gesehene Situation geführt. Wir haben die Diskussion als drittes Instrument einsetzen, auch wenn wir glaubten, dass wir mehr als nur reden müssen.

Die zweite Veranstaltung hätte eine einfache, aber sehr nützliche Aktion sein sollen- unser viertes Instrument: Wir wollten mit den Teilnehmern einen Tisch-Prototyp bauen, der später im GZ Wipkingen am Standort BAZ für erstaunliche Inklusivprogramme genutzt werden kann. Diese Veranstaltung konnte nur leider Aufgrund von Corona nicht stattfinden.

Link von Games.Fights.Encounters