Roundtable «The Sustainable City is an Inclusive City»

Der Roundtable im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche Zürich 2021 in Zusammenarbeit mit der AGN, Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit am Departement Architektur der ETH Zürich war die Abschlussveranstaltung unsers gemeinsamen Projektes visionenzusammenbauen: The Sustainable City is an Inclusive City. Zusammen mit unseren Gästen diskutieren wir darüber, warum eine nachhaltige Stadt auch eine inklusive Stadt sein muss.

Im Rahmen dieses Projektes ist ein Audio-Guide auf izi.travel entstanden, mit dem ihr zu ausgewählten Projekten und Orten in Zürich geführt werdet, welche zu einer inklusiven Stadt beitragen. Nachdem ihr über verschiedene Projekte und Organisationen auf eurem Stadtspaziergang gelernt habt, diskutieren wir zusammen am Roundtable mit den Menschen hinter den Inputs und Geschichten, was Inklusion mit Nachhaltigkeit zu tun hat und wie wir die Stadt inklusiver machen können.

Unsere Gäste am Roundtable:
– Abed Azizi, Aktivist mit Fluchthintergrund
– Edita Skalic, Maxim Theater Zürich
– Sonia Bischoff, Aktivistin, Basislager
– Christoph Müller, Baubüro insitu AG
– Sebastian Hoffmann, hoffmannfontana architekturen GmbH
– Azad Colemerg, Aktivist mit Fluchthintergrund

Hier folgt ein Ausschnitt mit den interessantesten Aussagen und Momenten unserer Gäste:

Die Aufzeichnung des Roundtables in voller Länge könnt ihr euch hier anschauen.

Architecture for Refugees SCHWEIZ mit dem Anerkennungsbeitrag «Kulturelle Teilhabe» 2020 ausgezeichnet! (DE + EN)

(English version see below)

Architecture for Refugees SCHWEIZ hat einen der drei Anerkennungsbeiträge «Kulturelle Teilhabe» 2020 der Fachstelle Kultur Kanton Zürich, in Zusammenarbeit mit der kantonalen Kulturförderungskommission, erhalten. Wir freuen uns sehr für diese Wertschätzung unserer Arbeit und möchten diese Gelegenheit nutzen, um uns in Zukunft noch verstärkt für eine Stadt für Alle einzusetzen. Getreu unserem Motto «wir entwickeln räumliche, architektonische und städtebauliche Lösungen für Inklusion!»

Da aufgrund der Covid-19-Pandemie keine öffentliche Preisverleihung stattfinden konnte, wurde dafür ein Interview mit drei unserer Aktivist*innen gedreht:

Weiterlesen auf der Website der Kulturförderung Kanton Zürich oder auf der Website von Arttv

(EN)

Architecture for Refugees SWITZERLAND has received one of the three recognition grants „Cultural Participation“ 2020 from the Culture Office of the Canton of Zurich, in collaboration with the Cantonal Cultural Promotion Commission. We are very happy for this appreciation of our work and would like to use this opportunity to work even harder for a city for all in the future. True to our motto „we develop spatial, architectural and urban solutions for inclusion!“

Due to the Covid 19 pandemic, no public award ceremony could take place. Therefore, an interview with three of our activists was filmed (see above).

Read more on the website of the Kulturförderung Kanton Zürich or on the website of Arttv.

Audio-Guide «The Sustainable City is an Inclusive City»

Mit dem Event The Sustainable City is an Inclusive City, den wir ihm Rahmen der Nachhaltigkeitswoche veranstaltet haben, fordern wir euch auf, Zürich mit neuen Perspektiven kennen zu lernen. In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit des Departements Architektur, ETH Zürich, haben wir einen Audio-Guide erstellt, mit dem ihr zu ausgewählten Projekten und Orten in Zürich geführt werdet, welche zu einer inklusiven Stadt beitragen. Denn nur eine inklusive Stadt ist auch eine nachhaltige Stadt. An den Stationen der verschieden Projekte und Organisationen auf dem Stadtspaziergang hört ihr Inputs und Geschichten dazu, was Inklusion mit Nachhaltigkeit zu tun hat und wie wir die Stadt inklusiver machen können.

Mit Geschichten von:
Abed Azizi, Aktivist – Sonia Bischoff, Aktivistin, Künstlerin und Kuratorin – Azad Colemerg, Aktivist – Sebastian Hofmann, Architekt, hoffmannfontana Architekturen GmbH – Sam Mosimann, About Us! Zürich Interkulturell – Christoph Müller, Architekt, Baubüro in situ AG – Shavithiry Surenthiranathan, Aktivistin bei Act to Unite

Link zum Audio Guide auf izi.travel

Hier die App aufs Smartphone herunterladen: Apple / Google Play / Microsoft

#inklusivestädte #inklusivegesellschaft #architecturematters #zusammenleben #inklusionmachtarchitektur #stadtfüralle

IMA – Inklusion macht Architektur

Kurzbeschrieb 

Architektur ist wichtig, wenn Sie sich für die gesamte Gesellschaft einsetzt. Architecture for Refugees SCHWEIZ setzt sich für Inklusion in Architektur und Städtebau ein. Inklusion - das bedeutet Vielfalt und Teilhabe. Relevante «Best Practice» Projekte sollen 2021 recherchiert, evaluiert und in einer Datenbank zugänglich gemacht werden. Durch eine breite Kampagne sowie der Publikation «INKLUSION MACHT ARCHITEKTUR» wird Inklusion der Schweizer Gesellschaft und Architekturszene vermittelt.

Projektbeschrieb 

Architecture Matters, Architektur ist wichtig. Ja, das denken wir auch. Damit Architektur «wichtig» wird, muss sich Architektur mit Themen auseinandersetzen, die wichtig sind. Wichtig für alle, für die Gesellschaft. Wir denken, dass insbesondere Gleichberechtigung, Solidarität, Respekt und Inklusion für die ganze Gesellschaft wichtig sind. Deshalb setzt sich der Verein Architecture for Refugees SCHWEIZ seit 2016 für eine Architektur für Alle ein, insbesondere bezüglich der Inklusion von Gruppen, welche in der Gesellschaft benachteiligt sind, wie z.B. Menschen mit Fluchthintergrund. Im Fokus unserer Arbeit steht daher die «Inklusive Stadt». Durch bessere architektonische  und städtebauliche Lösungen wollen wir die Lebensbedingungen von Menschen mit Fluchthintergrund und ihre soziale, kulturelle und wirtschaftliche Inklusion in unserer Gesellschaft verbessern. Es geht um Chancengleichheit, um nachhaltige Stadtentwicklung, um bezahlbaren Wohnraum und um öffentliche Freiräume für alle. Wir arbeiten mit diversen Formaten wie Festivals, Diskussionsabenden mit Kurzpräsentationen, temporäre Architekturen, Workshops, gemeinsame Abendessen, Online-Kampagnen, Artikeln, Publikationen oder Stadtspaziergängen. Damit schaffen wir temporär eine inklusive Architektur, und damit auch eine Stadt für Alle. Unsere Projekte zeigen die Realität, Vision und die Schönheit einer inklusiver Gesellschaft auf. In unserem Netzwerk in der Schweiz und weltweit haben wir eine Vielzahl von Organisationen, welche ähnliche Ziele verfolgen. Neben der Projektarbeit haben wir das Ziel, der Schweizer Gesellschaft und Architekturszene die Themen Inklusion im Bezug auf Menschen mit Fluchthintergrund zu vermitteln. Wir möchten über die Reflexion unserer eigenen Arbeit sowie der Recherche zur Arbeit anderer Organisationen eine online «Best Practice» Datenbank (1) aufbauen, welche Projekte sichtbar und damit vermittelbar macht, die Inklusion in Architektur und Städtebau fördern. 

Dafür entwickeln wir ein «Inklusions-Spider» Diagramm, mit welchem die subjektive Erfahrung der verschiedenartigen Projekte objektiv vergleichbar gemacht werden kann. Grafisch sollen die konkreten «Best Practice» Projekte hinsichtlich Themen, wie  z.B. Zusammengehörigkeit, Interaktion, Identität, Zugänglichkeit, Gleichberechtigung und Diversität, bewertet und zueinander in Verbindung gebracht werden. Wir haben mehrere Regionen der Schweiz ausgewählt (Zürich und Winterthur, Basel, Bern, Genf und Lausanne, Tessin, und Ostschweiz sowie ausgewählte kleinere Regionen), um eine Liste von ca. 100 «Best Practice» zu erstellen. Wir werden Projekte aus diesen verschiedenen Regionen hervorheben, um inklusive Projekte insbesondere aus der Sicht von Menschen mit Fluchthintergrund aufzuzeigen. Letztere nehmen dabei eine aktive Rolle ein, sowohl bei der gemeinsamen Definition von Inklusion, dem Erstellen des Fragebogens als auch bei der Datenerhebung.

Um die Erkenntnisse aktiv zu vermitteln, werden wir 2021, begleitend zur Recherche der «Best Practice» Projekte, mit öffentlichkeitswirksamen Events den Dialog zu Inklusion in Architektur und Städtebau fördern. Dabei wenden wir unsere inklusive Arbeitsweise an, mit welcher wir schon diverse Projekte in der Schweiz durchgeführt haben, wie beispielsweise das «Open City Festival» in Zusammenarbeit mit Open House Zürich, unsere «Architecture is a Human Right Initiative» in Zusammenarbeit mit World-Architects oder den diversen «in-situ» Kunstprojekten und temporären Architekturen wie dem «Gemeinsam wie Bienen»-Pavillon in Zusammenarbeit mit der Stadtentwicklung Zürich. Darüber hinaus werden wir Ende 2021 mit einer Online-Kampagne, einer Publikation und einem Festival mit dem Thema «INKLUSION MACHT ARCHITEKTUR» das Projekt abschliessen und den Diskurs über Architektur und deren gesellschaftliche Relevanz stark fördern.

(1) z.B. analog https://www.spatialagency.net/ oder https://currystonefoundation.org/

PARTNER UND EXPERTEN

AfR CH - Architecture for Refugees SCHWEIZ SP - Schweizer Partner EE - Externe Experten IE - Internationale Experten PP - Projektpartner Für dieses Projekt haben wir ein Team und ein Netzwerk aus 4 Hauptgruppen aufgebaut. Das Team von Architecture for Refugees SCHWEIZ (AfR CH) koordiniert und leitet das Projekt....

WIRKUNGSABSICHT

Das übergeordnete Ziel von Architecture for Refugees SCHWEIZ ist eine Gesellschaft, in der jeder Mensch akzeptiert wird, und gleichberechtigt und selbstbestimmt an dieser teilhaben kann; eine inklusive Gesellschaft. Dies entspricht leider insbesondere für Menschen mit Fluchthintergrund oft nicht der Realität, da auch Architektur und Städtebau nicht inklusiv geplant sind....

INKLUSION-SPIDERDIAGRAMM

Das Ziel ist, während dem Projekt ca. 100 “Best-Practice”-Projekte zu sammeln, in 7 Schweizer Regionen: Zürich und Winterthur, Basel, Bern, Genf und Lausanne, Tessin, Ostschweiz und weitere Kleinregionen. Die Projekte sind in private Räume, Gemeinschaftsräume und öffentliche Räume gegliedert. Die hier angefügte Liste zeigt eine beispielhafte Auswahl von möglichen...

REGIONEN

Das Ziel ist, während dem Projekt ca. 100 “Best-Practice”-Projekte zu sammeln, in 7 Schweizer Regionen: Zürich und Winterthur, Basel, Bern, Genf und Lausanne, Tessin, Ostschweiz und weitere Kleinregionen.

FÖRDERUNGEN

Die folgende Sponsoren, Stiftungen und öffentliche Institutionen unterstützen das Projekt: – Pro Helvetia im Rahmen von «Architecture Matters»

Inklusion macht Architektur macht Inklusivität – Pressemitteilung (DE + EN)

English version below

13. Februar 2021

Pressemitteilung – Projektankündigung
«Architecture Matters» – Pro Helvetia
Architecture for Refugees SCHWEIZ – «Inklusion macht Architektur»

Inklusion macht Architektur macht Inklusivität

Zürich, Schweiz – Architecture for Refugees SCHWEIZ (AfR CH) freut sich, für 2021 ein neues Projekt mit dem Namen «Inklusion macht Architektur», kurz IMA, mit Unterstützung von Pro Helvetia, anzukündigen. Im Laufe dieses Jahres wird IMA eine Online-Datenbank mit verschiedenen Bildungs-, Freizeit-, Gesundheits- und Wohnprojekten aufbauen, die die besondere Bedeutung von Architektur für die soziale Inklusion aller Menschen in einer Gesellschaft aufzeigen. Die Datenbank wird einhundert Projekte in der Schweiz beinhalten, die Inklusion und Nachhaltigkeit besonders fördern.
Mit IMA werden ausgewählten Projekte analysiert und bewertet. In Infografiken werden Ergebnisse präsentiert, die die Wechselbeziehungen von Zusammengehörigkeit, Interaktion, Identität, Zugänglichkeit, Gleichheit und Vielfalt zeigen.
Darüber hinaus soll das Projekt mithilfe von partizipativen Workshops, Vorträgen, Ausstellungen und Publikationen den Diskurs zu Inklusion und einer Inklusiven Stadt anstossen und die Öffentlichkeit zur Mitwirkung und Teilhabe einladen. Das Bewusstsein für die wichtige Rolle von architektonischen Räumen bei der Schaffung einer inklusiven Gesellschaft soll so gestärkt werden.
Gemeinsam mit einer vielfältigen Gruppe von nationalen und internationalen Experten erarbeitet die AfR CH Community entsprechende Kriterien und Datenbanken. Durch verschiedene architektonische und urbane Interventionsprojekte fördert AfR CH Vielfalt und Kreativität. Der Verein interveniert in verschiedenen gesellschaftlichen Spannungsfeldern mit einer Vielzahl von Formaten wie Festivals, Foren oder Talks, temporärer Architektur, Workshops, Dinners, Stadtführungen und Publikationen.
Architektur ist wichtig, denn sie schafft Raum für eine inklusive Gesellschaft.

«Architecture Matters» Förderungsausschreibung – Pro Helvetia

„Als Reaktion auf die Verschiebung der Architekturbiennale in Venedig aufgrund der Covid-19-Pandemie, lancierte Pro Helvetia im August 2020 die ausserordentliche Ausschreibung „Architecture Matters“ mit dem Ziel, die Reflexion und den Diskurs über das zeitgenössische Architekturschaffen zu stärken. Die Ausschreibung war sowohl quantitativ – mit über 150 eingereichten Projekten – als auch qualitativ erfolgreich. Die Themen der Projekte waren besonders vielfältig und reichten von aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen (Ökologie, Nachhaltigkeit, Gleichstellung der Geschlechter) bis hin zu eher klassischen Bereichen (Projekte zur Stadtplanung, Landschaftsarchitektur etc.). Zu den 21 geförderten Projekten, die auf Empfehlung einer Jury ausgewählt wurden, gehören u.a. Reflexionen über Migration (die „inklusive Stadt“ des Vereins Architecture for Refugees), …“ – weitere Informationen zur Architecture Matters Förderausschreibung finden Sie hier.

#inclusivestädte #inclusivegesellschaft #architecturematters #zusammenleben #inklusionmachtarchitektur #stadtfüralle   

– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – 

13th of February, 2021

Press Release – Project Announcement
«Architecture Matters» – Pro Helvetia
Architecture for Refugees SCHWEIZ – «Inclusion Makes Architecture»

Inclusion Makes Architecture Makes Inclusivity

Zurich, Switzerland – Architecture for Refugees SCHWEIZ (AfR CH) has the pleasure to announce its new project for 2021 «Inclusion Makes Architecture» (IMA), with the support of Pro Helvetia. Throughout this year, IMA will be building an online database of various educational, recreational, health and housing projects which show the importance of architecture for social inclusion. The database will highlight a hundred projects in Switzerland to promote inclusivity and sustainability. 
The IMA project will analyse the selected projects and present the findings in an infographic, showing the correlation of criteria such as togetherness, interaction, identity, accessibility, equality and diversity. 
In addition the project will create the discourse on the notion of ‘inclusivity’ through participative workshops, talks, exhibitions and publications in order to invite the public to collaborate and create further awareness with regards to the role of architectural spaces  in creating a more inclusive society. 
The project is carried out by the AfR CH Community in addition to a diverse group of external and international experts. AfR CH promotes diversity and creativity through its various architectural and urban intervention projects. It intervenes in areas of social contention using an array of formats like festivals, forums or talks, temporary architecture, workshops, dinners, city tours and publications. 
Architecture matters because good architecture creates space for an inclusive society.

«Architecture Matters» Grant Announcement – Pro Helvetia

“Launched by Pro Helvetia in August 2020, in response to the postponement of the Venice Biennale of Architecture due to the Covid-19 pandemic, the exceptional call for applications «Architecture Matters» aimed to strengthen reflection and discourse on contemporary architectural creation. The call was successful both in terms of quantity — with over 150 submitted projects – and in terms of quality. Project themes were particularly diverse, ranging from contemporary social issues (ecology, sustainability, gender equality) to more classical domains (outreach projects on urban planning, landscape architecture, etc.). Selected on the recommendation of a jury, the 21 supported projects include reflections on migration (the «inclusive city» of the Architecture for Refugees association), …” – you can find more information about the Architecture Matters grant announcement here.

#inclusivecities #inclusivesociety #architecturematters #livingtogether #inclusionmakesarchitecture #citiesforall